Es wird Zeit für Neues

Diese Seite hielt wahrlich einen langen Dornröschenschlaf. Höchste Zeit, sie aufzufrischen! Am Thema ist mir immer noch gelegen. Das Fotomaterial schläft zur Zeit auf diversen Festplatten. Soweit nur mal ein Statusbericht.

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Altes Know-How ausgegraben

DIESE WEBSEITE WIRD IN NÄCHSTER ZEIT NICHT AKTUALISIERT!

 

Da kommt mir beim Archivieren doch glatt ein Konzept aus dem Jahr 2005 unter!

Zu finden im Menüpunkt „Know-How“…

Es liegt immer noch brach – hat niemanden interessiert.

Ist wohl noch immer nicht die Zeit reif….

Alles anders…

2011 entpuppt sich für mich persönlich als ein Jahr des Innehaltens und der Hindernisse.

So auch bezüglich meines Faserpflanzen-Projektes.

Doch gerade inmitten all der Erschwernisse und Niedergeschlagenheit ermöglichte mir Tilmann Grüll, einer der Organisatoren des Artists in Residence-Programmes von Wartberg ob der Aist und Faserpflanzen-Freund, zu diesem Thema einen Lichtblick. Er wurde von Herrn Rogner (Rogner Therme Bad Blumau = Hundertwasser-Therme) eingeladen, ein Treffen von Fachleuten einzuberufen, die sich dem Thema „Verwertung von Faserpflanzen“ widmen. Was für eine Freude nach langer Stagnation! Dieses Treffen – Austausch und Workshop – fand im Werkstätten-Haus der Rogner-Therme in Bad Blumau statt und war sehr wegweisend und inspirierend. Die TeilnehmerInnen aus mehreren Bundesländern und von verschiedenstem Background – Forschung, Wissenschaft, Kunst, Kunsthandwerk, Marketing, PR, Musik,… genossen diese wertvolle Gelegenheit in besonderem Ambiente und kamen überein, sich weiterhin untereinander auszutauschen. Ja, es ist zu hoffen, dass im nächsten Jahr abermals ein solches „Mini-Symposium“ in Bad Blumau stattfindet.

Für mich eröffnete sich eine neue faszinierende Welt durch die Begegnung mit dem Hempstone-Material, also feingemahlener Hanffaser, die lediglich mit Wasser angemischt und verarbeitet wird und in Form und Farbe prächtige Effekte ergibt und durch seine Härte fasziniert. Bisher kannte ich nur einige kleine künstlerische Proben davon. Nun konnte ich es in unverarbeitetem Zustand kennenlernen, damit herumprobieren, Hempstone in prächtige Musikinstrumente (by Norbert Schmid) verwandelt bewundern, ja zum Abschluss sogar auf einer Dschembe aus Hempstone trommeln.

Die Mühsamkeit beim Formen von Grasfaserobjekten – ja, dieses Material ist einfach über die Maßen störrisch – lässt mich für eine Weile von diesem Mateial Abschied nehmen. Viel lieber werde ich mich in Zukunft den Techniken widmen, die Grundformen (z.B. Karton zu Stabilisieren oder Papiermaschee) bzw. Trägermaterial verwenden, wodurch nur Beschichtung aufzutragen ist. Sobald ich Platz dazu habe… Bis dahin nur „Pröbchen“…

Apropos – auf einigen der Bilder auf Picasa (Link) sind meine älteren Proben auf einem Tischchen zu sehen – und auch neue, noch ganz wässrige…

Bilder dazu… >